Make capitalism history! Heraus zum 1. Mai!

Veröffentlicht am: 27. April 2015
Dieser Beitrag wurde in unserer Kategorie "Landesverband" veröffentlicht

Ausbeutung statt Ausbildung

Mit dieser Aussage lässt sich die Situation vieler Auszubildender in Deutschland beschreiben: Überstunden, ausbildungsfremde Tätigkeiten, ein Lohn der kaum zum Leben reicht und die Angst nach der Ausbildung nicht übernommen zu werden, sind für sie traurige Realität. Wenn man denn überhaupt einen Platz ergattert hatdenn immer noch fehlen ca. 300.000 Ausbildungsplätze. Da läuft doch etwas schief!

Gleichzeitig machen deutsche Banken und Konzerne jährlich Milliardengewinne. Diese Gewinne sind das Resultat unserer Arbeit! Doch statt dass diese Gewinne den arbeitenden Menschen zu Gute kommen, wird lieber in die Aufrüstung der Bundeswehr und in Kriegseinsätze in aller Welt investiert. Schließlich müsse Deutschland mehr „Verantwortung“ übernehmen, wie Bundespräsident Gauck verkündet – im Klartext: Er will die Profite deutscher Unternehmen mit militärischer Gewalt sichern. Zugleich will die Bundeswehr als attraktiver Arbeitgeber erscheinen und wirbt mit angeblich sicheren Arbeitsplätzen um Jugendliche.

Wir fordern: Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze!

Weder der wortwörtlich „tod“sichere Dienst in der Bundeswehr noch das Kuschen vor den Chefs bietet uns eine ernsthafte Alternative: Statt jeder für sich die Ellenbogen auszufahren, müssen wir gemeinsam und solidarisch für unsere Interessen kämpfen. Dafür gehen wir heute am 1.Mai auf die Straße! Klar ist: Wir haben kein Interesse an miesen Ausbildungsbedingungen, Niedriglohn und Perspektivlosigkeit. Genauso wenig haben wir ein Interesse daran, Kanonenfutter für Banken und Konzerne zu sein, die mit Kriegen versuchen, ihre Profite noch weiter in die Höhe zu treiben. Eine bessere Zukunft wird es nur geben, wenn wir gemeinsam für die Überwindung des Kapitalismus kämpfen: Make Capitalism History!

Du hast ebenfalls die Nase voll davon, in der Ausbildung mies behandelt zu werden, in überfüllten Hörsälen zu sitzen oder nicht zu wissen, wie du im nächsten Monat finanziell über die Runden kommst? Du willst gegen die aggressive NATO-Politik, die Festung Europa und gegen das kapitalistische System aktiv werden? Dann komm zum Jugendblock am 1. Mai. Lass uns gemeinsam für unsere Interessen kämpfen! Denn nur wenn wir laut sind und uns wehren können wir unsere Lebensbedingungen verbessern! ­!

Raus zum 1. Mai! Rein in den Jugendblock!

Treffpunkt: 1. Mai, 10.30 Uhr, Europaplatz

Im Anschluss an die Demo: Straßenfest auf dem Haagtorplatz!

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